5 vermeidbare Fehler

Auf dieser Seite findest du 5 vermeidbare Fehler, die bei der Raucherentwöhnung häufig gemacht werden. Indem du diese Fehler vermeidest, kannst du deine Chancen auf Erfolg erhöhen.

Fehler Nr. 1: Keine echte Motivation besitzen.

Ein Grund den ich von Rauchern oft höre ist das Geld. Sie finden, das Rauchen sei sehr teuer und wenn sie damit aufhören, könnten sie sich eine Menge Geld sparen.

Klar wäre es schön, sich das Geld zu sparen - aber das alleine ist keine echte Motivation. Denn wenn du mal ganz ehrlich bist...das Geld zum Rauchen hat doch fast jeder.

Deine Motivation sollte etwas sein, das dir persönlich sehr am Herzen liegt. Etwas, das dir so wichtig ist, dass du auch in ein paar Jahren noch ganz genau weißt, warum du damals mit dem Rauchen aufgehört hast.

Geh mal in aller Ruhe in dich und stell dir die Frage: "Was ist meine Motivation, mit dem Rauchen aufzuhören?"

Fehler Nr. 2: Kein deutliches Ziel vor Augen haben.

Stell dir mal vor, du fährst in den Urlaub. Irgendwohin, wo du noch nie warst. Du steigst also in dein Auto, startest dein Navi und gibst ein: "Ich möchte weg von hier." Was passiert? Natürlich nichts, denn diese Angabe ist viel zu ungenau. Damit kann dein Navi nichts anfangen.

Wenn du dagegen das Land, die Stadt, die Straße und dann auch noch die Hausnummer eingibst, kann dich dein Navi zielsicher dorthin führen. Du musst zwar immer noch selbst fahren, weißt aber jetzt ganz genau, wo es lang geht.

Also: Je klarer und deutlicher dein Ziel ist, desto wirksamer wird es sein. Das gilt für jedes Ziel, und ganz besonders gilt es für die Raucherentwöhnung.

Am besten ist es, du schreibst dir dein Ziel handschriftlich auf einen Zettel. Formuliere es dabei so genau wie möglich.

Das könnte dann ungefähr so aussehen: "Ich...[dein Name]... höre am...[hier das exakte Datum einfügen, an dem du aufhören wirst]...auf zu rauchen, weil...[hier setzt du deine eigene Motivation ein - siehe oben...]"

Fehler Nr. 3 : Nicht auf schwache Momente vorbereitet sein.

Gerade in der Anfangszeit könnte es durchaus zu Situationen kommen, in denen du schwach wirst. Schlecht wäre es, nicht darauf vorbereitet zu sein.

Wie reagierst du in solch einer Situation? Welche Gedanken könnten jetzt hilfreich sein?

Ein guter Gedanke wäre beispielsweise: "Früher habe ich mir in solch einem Moment eine Zigarette angezündet. Spannend, dass ich das jetzt nicht mehr machen muss."

Eine weitere Möglichkeit ist es, den Zettel mit deiner Zielformulierung (siehe oben) bei dir zu haben. In einem schwachen Moment liest du dir dein Ziel durch und hast sofort wieder Klarheit darüber, warum du aufgehört hast.

Diese Klarheit ist sehr wichtig. Wenn du nicht mehr weißt, warum du aufgehört hast - welchen Grund gibt es dann, nicht wieder anzufangen?

Fehler Nr. 4: Nicht genügend Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten haben.

Wenn du schon zu Beginn glaubst, dass es schwer sein wird und dass du es wahrscheinlich sowieso nicht schaffst: Was denkst du, wird dann passieren?

Vielleicht hast du ja schon mal erfolglos versucht, mit dem Rauchen aufzuhören? Dann hast du zwar eine entsprechende Erfahrung gemacht - das bedeutet aber nicht, dass es diesmal wieder genauso sein wird. Vielleicht ist dir ja damals einer dieser 5 Fehler unterlaufen? Jetzt kannst du es anders machen.

Und wenn du diesmal mit einer offenen und neugierigen Einstellung an die Sache ran gehst und dir selbst das Vertrauen schenkst, dass du dein Ziel erreichen kannst, dann wird dir das vieles erleichtern.

Fehler Nr. 5 : Auf die falschen Menschen hören.

„Das schaffst du nicht, das ist viel zu schwer.“

„Bei mir hat es auch nicht funktioniert.“

„Irgendwann fängst du sowieso wieder an.“

So etwas hört man oft von Rauchern, die im Grunde selbst am liebsten damit aufhören würden. Weil sie befürchten, irgendwann alleine mit ihrer Zigarette dazustehen, versuchen sie dir dein Vorhaben wieder auszureden.

Das ist wahrscheinlich gar nicht böse gemeint. Aber es kann bewirken, dass du Zweifel bekommst und dein Vorhaben wieder fallen lässt.

Höre bitte nicht darauf. Solche Aussagen stammen von Menschen, die dich vielleicht zwar kennen, die aber überhaupt nicht kompetent in dieser Hinsicht sind. Mit anderen Worten: Sie können nicht wissen, wie es bei dir sein wird.

Höre lieber auf Menschen, die an dich glauben und die es dir gönnen, wenn es dir gut geht.

Jens Spanntig Hypnose & Coaching

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